Hausmüll:
Unter Hausmüll versteht man hauptsächlich die Abfälle, die in den Haushalten oder in anderen Bereichen des täglichen Lebens erzeugt werden, oder solche, die zu den hausmüllähnlichen Abfällen zählen und in Gewerbebetrieben anfallen. Dabei handelt es sich größtenteils um Küchenabfälle, Verpackungsmaterialien, Gartenabfälle, Altpapier, Karton, Glas, Plastik usw.
Müllabfuhr:
Die Müllabfuhr ist zuständig für das Einsammeln des in den grauen Müllbehältern gegebenen Mülls, der anschließend im Verbrennungsofen entsorgt wird. Die dabei entstehende Asche wird in der Deponie abgelagert. Zur Verwirklichung einer modernen Abfallbewirtschaftung muss zunächst die Menge an einzusammelndem und zu entsorgendem Material verringert werden. Zudem müssen Wertstoffe so gut wie möglich getrennt vom Restmüll gesammelt werden. Der Restmüll wird wöchentlich an den folgenden Tagen abgeholt.
Mülltrennung:
Mit Hilfe der Mülltrennung kann die Menge an zu entsorgenden Abfällen bedeutend reduziert werden. Ebenso vermindern lassen sich die schädlichen Substanzen, die andernfalls mit der Umwelt in Berührung kämen und zu ihrer Verschmutzung und Belastung führen würden. Wiederverwertbare Materialien dürfen nicht einfach weggeworfen werden, sondern sind in die eigens dazu bestimmten Behälter zu werfen.
Verursacherprinzip:
Oberstes Prinzip einer modernen Abfallbewirtschaftung muss die Abfallvermeidung sein: jeder Abfall der vermieden werden kann, muss weder entsorgt noch entsorgt werden und beeinträchtigt daher auch nicht die Umwelt. Auch in den gesetzlichen Bestimmungen (Ronchi-Dekret Nr. 22/97) über die Abfallbewirtschaftung geht es vor allem um die Abfallvermeidung durch umweltverträglichere Produktionsprozesse und durch Verwendung von umweltverträglichen und wiederverwertbaren Ausgangsstoffen. Das besagte Dekret schreibt auch die Änderung des Berechnungssystems der Müllbeiträge durch das Überwechseln von der Gebühr zum Tarif vor. Die Gebühr soll mit anderen Worten nicht länger nach der Wohnfläche bemessen werden, sondern (mit Ausnahme des Beitrages zu den Fixkosten) im Verhältnis zur Menge an produziertem Restmüll und an den verursachten Abfallbewirtschaftungskosten erhoben werden.
Die Müllentsorgungsgebühr ist für alle Gebäude und Ansiedlungen, unabhängig von ihrem Verwendungszweck, die für die Nutzung bereitgestellt sind, zu bezahlen.
Tarife 2010:
Grundgebühr Kat. Wohnungen: € 5,660
Grundgebühr Kategorie andere Nutzer: € 0,350
Mengenabhängige Gebühr: € 0,028
Tarife 2009:
Grundgebühr Kat. Wohnungen: € 5,660
Grundgebühr Kategorie andere Nutzer: € 0,350
Mengenabhängige Gebühr: € 0,028
Meldung:
Für Neumeldungen, Abmeldungen und Änderungsmeldungen stehen eigene Vordrucke bereit.
Termine:
Die Meldung muss innerhalb von 60 Tagen ab Beginn bzw. Änderung der Besetzung oder Nutzung direkt oder mittels Einschreibebrief abgegeben werden.
Nicht gebührenpflichtige Lokale und Flächen:
Nicht genutzte oder unbenutzbar gewordene Lokale und Flächen, alle Lokale und Flächen, in denen wegen ihrer natürlichen Beschaffenheit oder wegen ihrer dauerhaften Zweckbestimmung kein Müll anfallen kann. Lokale und Flächen, deren Abfälle aufgrund von Gesetzesbestimmungen, Verordnungen und Abkommen nicht an den öffentlichen Gemeindedienst abzugeben sind wie die öffentlichen Kirchen und die Lokale für den Kultus, Friedhöfe;
Sonderermäßigungen:
Außerhalb der obligatorischen Sammelzone ist der Benutzer verpflichtet die Abfälle an die nächstgelegene Sammelstelle anzuliefern, wobei die Gebühr um folgenden Prozentsatz ermäßigt wird: bei einem Abstand (Straßenlinie zur Sammelstelle) von 200 m eine 20%ige Tarifermäßigung Wohneinheiten, in denen Pflegefälle untergebracht sind mit nachgewiesenem höheren Müllaufkommen (Windeln), ist eine 30% Ermäßigung vorgesehen.
Folgendes Material kann im Recyclinghof der Gemeinde Ritten abgegeben werden:
Papier - Karton - Glas - Metall - Holz - Schuhe - Kunststoffe - Reifen - Elektrische Geräte - Kühlschränke - Batterien - Öle und Fette - Medikamente - Schadstoffe - Bauschutt
Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag von 8.00 bis 12.00 Uhr
Nähere Informationen finden Sie in unserer Umweltmappe.
